© WasteReduction – Albania 2022

#03 Weshalb ist Plastik aus Erdöl Problem und Lösung gleichzeitig?

23. Juni 2023

In den ersten beiden Blogbeiträgen behandeln wir das Problem der globalen Umweltverschmutzung durch Plastikmüll und seine Ursachen. In diesem Beitrag gehen wir der Frage nach, weshalb trotzdem so viel Kunststoff verwendet wird und weshalb sogar Umweltschutzorganisationen davon abraten, schlicht allen konventionellen Kunststoff aus Erdöl durch andere Materialien zu ersetzen.

 

Es ist völlig klar, dass zur Zeit weltweit zu viel Kunststoff hergestellt wird und viel zu viel neu produziert wird. Zunächst mal sollten unnötige Verpackungen verschwinden und Einmalprodukte boykottiert werden. 

Weshalb nicht einfach weniger von allem? 

Überproduktion, Wegwerfprodukte, Produkte mit kurzer Lebensdauer, geplante Obsoleszenz und Mogelverpackungen mit viel Luft… Es wird zu viel produziert, zu viel gekauft und nicht zuletzt viel zu viel weggeworfen. 

 

Tatsächlich befinden wir uns in einem Dilemma, das nur wenige Unternehmen eigenständig lösen können. Wirklich nachhaltige Unternehmen müssten Kund*innen vor dem Kauf fragen, ob sie die angebotenen Produkte überhaupt brauchen. Denn: Kein Konsum ist immer der nachhaltigste Konsum. (Deshalb bietet WasteReduction auch keine Fan-Artikel oder Merchandising an, um gegen Plastikmüll in der Natur aktiv zu werden.)

 

Wie wäre es, wenn der Anbieter eines Fahrrades seine Kunden fragen würde, ob sie schon versucht haben, ein gebrauchtes Rad in ihrer Umgebung zu finden, statt ein neu produziertes zu kaufen. Oder das Modehaus würde nur an Menschen verkaufen, die tatsächlich keine intakten Kleidungsstücke mehr haben. Diese Herangehensweise funktioniert leider für die meisten Unternehmen in unserem aktuellen Wirtschaftssystem (noch) nicht.

 

Verständlicherweise können Unternehmen nicht nichts verkaufen, aber weshalb bieten sie nicht einfach restlos nachhaltige Produkte an? Nachhaltigere Lösungen sind fast immer teurer als konventionelle Produkte. Die Mehrheit der Unternehmen befindet sich in Konkurrenz, sodass Nachhaltigkeit alleine oft nicht ausreicht, um genügend Kunden zu überzeugen. Die Schließung von mehr als 20% aller deutschen Unverpackt-Läden in etwas mehr als einem Jahr zeigt eindrucksvoll, wie schwierig es für Unternehmen ist, teurere Produkte zu verkaufen, die eine Änderung der Konsumgewohnheiten erfordern. [1]

 

Hinzu kommt, dass manche Verhaltensweisen unabhängig von der Materialnutzung nicht nachhaltig sind. Das Trinken eines „Coffee to go“ zum Beispiel, wird nicht dadurch nachhaltig, dass er in einem Becher aus Papier (meist mit Kunststoffbeschichtung) oder in Plastik aus Zuckerrohr serviert wird, so sehr uns das manche Firmen auch einreden und so wünschenswert das für Konsument*innen wäre. Etwas zu kaufen, um es gleich wieder wegzuwerfen, ist nicht nachhaltig, egal mit welchem Material.

© WasteReduction – Berlin 2021

Weshalb nicht alles in Glas, Papier oder Konserven verpacken?

Für einen ganzheitlichen Umweltschutz müssen alle ökologischen Brandherde berücksichtigt werden. Neben der Plastikkrise haben wir Menschen auch den Klimawandel, den dramatischen Verlust von Ökosystemen, das Artensterben, zunehmende Wasserknappheit und nicht zuletzt soziale Probleme zu bewältigen.

 

Und genau dann, wenn all diese komplexen, nebeneinander bestehenden Herausforderungen mit einbezogen werden, bietet Kunststoff in vielen Anwendungen Vorteile für Klima, Umwelt und Ökosysteme.

 

Besonders dann, wenn Produkte kurzlebig sind, ist die Nutzung von Plastik häufig vorteilhaft. Kunststoff benötigt wenig Energie in der Herstellung im Gegensatz zu Alternativen wie Papier, Glas und Metall und braucht durch sein geringes Gewicht wenig Energie für seinen Transport. Das macht Kunststoffverpackungen häufig klimafreundlicher im Vergleich zu Alternativen. Um dieselbe Menge an Papiertaschen zu transportieren, werden siebenmal mehr LKW benötigt, weil sie schwerer sind und mehr Volumen einnehmen. [2]

 

Auch Mehrweggefäße können durch den zusätzlichen Transport, die Reinigung und die benötigte Chemie für die Sterilisierung eine schlechtere Öko- bzw. Klimabilanz als Einwegkunststoffe haben. So schlägt der Getränkekarton die Mehrwegglasflasche im Vergleich der jeweiligen Ökobilanzen. Dies ist das Ergebnis einer Studie von 2012, die die durchschnittlichen deutschen Verhältnisse gut abbildet, wie ein Sprecher des Umweltbundesamtes bestätigt. [3,4] Dies gilt nicht für alle Mehrwegsysteme. Bier zum Beispiel, enthält keine Milchsäurebakterien und benötigt deshalb weniger aggressive Chemikalien und eine geringere Temperaturen für die Reinigung und Sterilisierung. Einen Richtwert, wann Mehrwegsysteme zu bevorzugen sind, liefert eine durch die Deutsche Umwelthilfe beauftragte Studie. Hier wird davon ausgegangen, dass innerhalb von 600 km einfacher Transportdistanz, Mehrwegsysteme ökologischer sind [5] – bei Milch ist diese Distanz jedoch deutlich geringer.[4] Wobei auch bei Mehrwegsystemen PET-Flaschen besser abschneiden als Glasflaschen. [5]

 

Selbst Umweltschutzorganisationen wie der NABU empfehlen für einige Fälle Kunststoffverpackungen, da ihre Umweltauswirkungen  im Vergleich zu Alternativen häufig  geringer sind. So sind z.B. Saucen, Gemüsekonserven und Schokolade in Kunststoffbechern oder Folie ökologischer verpackt als im Einwegglas oder in Konserven. Nur bei Müsli und Nudeln schlägt 100% Papier die Plastikfolie. Papier ist der Kunststofffolie jedoch nur dann überlegen, wenn es nicht mit Kunststoff-beschichtet ist. [6] So sind heute ganz wenige dieser Produkte verpackt und es ist für Verbraucher*innen auch nicht leicht, die Kunststoffschicht im Inneren zu erkennen. Auch Einweggläser sind, laut NABU-Studie, eine ökologisch schlechtere Wahl als Kunststoff. [6]

 

Aber Kunststoffe benötigen doch so viel Erdöl?

Dass Kunststoffe sehr viel Erdöl benötigen, ist eine weit verbreitete Meinung. Wie viel ist es denn tatsächlich? Weltweit werden ca. 6%, in Europa ca. 4-6% des Erdöls für Kunststoffe genutzt. Auf Verpackungen entfallen ca. 1,5% des gesamten Erdölbedarfs. Zum Vergleich: 42% werden für Energie und Wärmeerzeugung, 45% für Transport von Gütern und Personen benötigt. [7] Ironischerweise spart das aus Erdöl hergestellte Material anderes Erdöl in diesen beiden Sektoren ein. Zum einen wird eine große Menge des Kunststoffmülls bei uns thermisch verwertet. Als Ersatzbrennstoff in Heizkraftwerken und Fernwärmeanlagen wird Kunststoff so als Energie genutzt, die ansonsten durch andere fossile Brennstoffe gedeckt werden müsste. Zum anderen senkt die Nutzung von Kunststoff in Form von leichten Verpackungen, Produkten oder Fahrzeugteilen im Transportsektor Treibstoff ein und senkt den Erdölbedarf. [8]

 

Weshalb wird auch für Papier, Glas oder Metall Erdöl aufgewendet?

Bei der Diskussion um Nachhaltigkeit im Allgemeinen ist es wichtig, dass nicht nur das Produkt und das Material selbst, sondern der gesamte Lebenszyklus eines Produktes oder einer Verpackung betrachtet wird. Für Glas, Karton oder Eisen werden auch fossile Brennstoffe aufgewendet. Für ihre Herstellung, die Weiterverarbeitung sowie ihren Transport wird mehr Energie benötigt als für leichte Kunststoffe. Das ist deshalb so relevant, weil die Energie, die verwendet wird, aus einem Energiemix stammt, der zum größten Teil fossile Anteile hat. 2021 stammte der Bruttoinlandsverbrauch an Energie in Deutschland zu über 80% und in Österreich zu knapp 70% aus fossilen Brennstoffen. [8,9] Das heißt, es werden für die Herstellung, das Recycling oder den Transport von Kunststoff-Alternativen Kohle, Gas und Öl verheizt oder es wird Nuklearenergie zugekauft. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass in jeder Verpackung aus Papier, Glas oder Metall auch fossile Energie steckt. Natürlich stößt die Herstellung von Kunststoffen weltweit viel Treibhausgas aus, genauso wie die von Metall oder Papier. [10] 

Deshalb ist es so wichtig, dass die Industrie und der Transportsektor die Energiewende möglichst schnell schaffen, damit wir guten Gewissens auf Kunststoffe verzichten können.

 

Bei aller Diskussion um Alternativen macht Kunststoff viele Produkte überhaupt erst möglich. Stromkabel, Leiterplatten, neuartigen Operationswerkzeuge und leichte Bauteile für Züge und Flugzeuge wären sonst nicht herstellbar. Auch bei Haushaltsgeräten oder Reifen ist das Material alternativlos. Bei vielen Nahrungsmitteln untersagen zudem die Lebensmittelschutzgesetze die Verpackung mit Papier ohne Kunststoffbeschichtung. Die beschichteten Verpackungen sind ein großes Greenwashing-Problem und stehen der Kreislaufwirtschaft entgegen, weil sie nicht recycelbar sind.

© Nidisi – Nepal 2021

Aber es gibt doch Biokunststoffe, sind sie nicht viel nachhaltiger?

Der Begriff Biokunststoffe wird oftmals irreführend verwendet, um Verbraucher*innen ein gutes Gefühl zu vermitteln. Es muss unterschieden werden zwischen biologischer Abbaubarkeit und Herstellung aus biobasiertem Material. Diese Eigenschaften kommen nicht zwangsläufig zusammen. So können auch erdölbasierte Kunststoffe biologisch abbaubar sein und es gibt Kunststoffe aus Pflanzen, die in der Natur so lange verweilen wie erdölbasierte Kunststoffe.

 

Leider darf der Begriff „Biokunststoff“ verwendet werden, auch wenn nur ein kleiner Teil (ab 20%) an biobasiertem Material verwendet wird. Fast nie sind alle benötigten Zutaten biobasiert. [11] Statt Erdöl kommen Stärke und Cellulose zum Einsatz, die häufig aus Mais, Zuckerrohr und selten aus Holz gewonnen werden. Das heißt, um erdölbasierte Kunststoffe zu vermeiden, würden weltweit viele zusätzliche Anbauflächen benötigt, Monokulturen gefördert und mehr Düngemittel und Pestizide eingesetzt. Zusätzlicher Flächenbedarf führt zu Regenwaldrodung, weiterem Verlust von Ökosystemen und der Einsatz von Chemie und Dünger belastet Böden und gefährdet Insekten und Korallenriffe. [12] Stammt das Ausgangsmaterial von Quellen, die sonst nicht genutzt werden und können sie im heutigen Abfallsystem recycelt werden, sind biobasierte Kunststoffe eine nachhaltige Alternative.

 

Weil die Zerfallszeiten von biologisch abbaubaren Kunststoffen für die industrielle Kompostierung zu lang sind, dürfen sie nicht in der Biotonne entsorgt werden. Da sie sich langsam zersetzen, verhindern sie normales Recycling und werden nach der Sammlung im gelben Sack ausnahmslos verbrannt. [12] Wenn sie in der Natur landen und die Umgebungsbedingungen dadurch nicht optimal wie in der Kompostieranlage sind, zerfallen sie auch viel langsamer und können trotzdem eine Gefahr für Tiere sein und die Umwelt verschmutzen. Zuletzt berücksichtigen nicht alle Zertifizierungen, ob beim Zerfall chemische Rückstände entstehen, und wer will schon Weichmacher in seinem Kompost? [12]

 

Für die meisten Unternehmen ist es nicht so einfach, in unserer hochkomplexen und global vernetzten Welt die perfekte Lösung anzubieten. Im Bezug auf Umweltschutz sollte man bei einfachen Lösungsansätzen sehr skeptisch werden und sich fragen, ob wirklich alle Faktoren berücksichtigt wurden.

Unsere Empfehlungen

Kunststoff muss dringend besser eingesetzt werden. Waren müssen weniger sinnlos verpackt und mehr Kunststoff im Kreislauf geführt werden. Dazu braucht es Verpackungen, die wirklich für das Recycling konzipiert sind. Wegwerfprodukte sollten boykottiert werden. Die Politik ist hier gefordert, die richtigen Schranken zu setzen, innerhalb derer die Unternehmen Lösungen generieren können. Die Plastiksteuer verfehlt völlig ihren Zweck, da sie nichts zur Kreislaufwirtschaft beiträgt.

 

Gelingt die Energiewende, können wir immer mehr Alternativen zu konventionellem Kunststoff nutzen, ohne dabei den Klimawandel zu beschleunigen. Bis dahin werden wir aber immer noch von Kunststoffen abhängig sein, falls wir weiter einen bequemen und modernen Lebensstil verfolgen.

 

Lasst uns keine Zeit verlieren! Der Systemwandel braucht uns alle…

Hinsichtlich der globalen Situation läuft uns aber die Zeit davon. WasteReduction wartet nicht länger auf politische Regulierung und internationale Abkommen. Wir müssen dringend handeln, um die Plastikmüllflut zumindest in die Natur zu stoppen. Deshalb bietet die Kunststoffkompensation eine direkte und schnelle Möglichkeit, Abfallmanagement im globalen Süden zu finanzieren und dort aktiv zu werden, wo 98% des Problems entstehen und das fast ausschließlich aufgrund von schlechtem Abfallmanagement. [13,14]

 

Für einen systemischen Wandel kooperieren wir ausschließlich mit verantwortungsbewussten Unternehmen und begeistern Kinder von Umweltschutz und bewusstem Konsum. Unsere Partner Unternehmen müssen sich primär für mehr Kreislaufwirtschaft und weniger “virgin” Kunststoff einsetzen oder haben keine Alternative zu Kunststoff. Durch unsere Bildungsworkshops tragen wir zu weniger Littering und einen bewussten Konsum bei. Vor allem aber vermitteln wir den Kindern und Jugendlichen, dass wir uns nicht „grün kaufen” können. Wir nehmen sie an die Hand und machen verständlich, dass jede Form von Konsum eine Umweltauswirkung hat und unterstützen, wie sie mit Öko-Kompetenz beim Einkaufen ihren Beitrag leisten können.

 

So arbeiten wir bei WasteReduction hart daran, dass es uns in Zukunft gar nicht mehr braucht.

 

In den folgenden Beiträgen vermitteln wir Grundwissen zu Kunststoff, weshalb heute so wenig recycelt werden kann und was es braucht, um das zu ändern.

Von: Martin

Martin hat sich als Umweltschützer, Ingenieur, und ausgebildeter Werkzeugmechaniker tief in das globale Problem von Plastikmüll in der Natur eingefuchst.

Keywords:

Plastikkrise, Plastic-Pain, Plastikmüll, Meer, Mikroplastik, Umwelt, Plastik, Konsum, Umweltverschmutzung, Abfallentsorgung, Waste Reduction, Plastikkompensation, Plastikneutral+

Quellen:

[1] Focus online, 2023, “Der Hype ist nicht mehr da: Die große Krise der Unverpackt-Läden”, https://www.focus.de/klima/leben/etliche-laeden-vor-dem-aus-der-hype-ist-nicht-mehr-da-die-grosse-krise-der-unverpackt-laeden_id_190815437.html ; abgerufen am 16.06.2023

[2] Bell, Kirsty, and Suzie Cave. „Comparison of environmental impact of plastic, paper and cloth bags.“ Research and Library Service Briefing Note (2011): 1-21.

[3] Tagesspiegel.de (2019), “Studie zur Ökobilanz: Frischmilch ist im Karton umweltfreundlicher als in der Flasche, https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/frischmilch-ist-im-karton-umweltfreundlicher-als-in-der-flasche-6604492.html , abgerufen am 19.06.2023

[4] Wellenreuther, F., E. von Falkenstein, and A. Detzel. „Comparative life cycle assessment of beverage cartons cb3 and cb3 EcoPlus for UHT milk.“ ifeu-institut für Energie-und Umweltforschung Heidelberg GmbH, 2012.

[5] Albrecht, Patrick, et al. „Mehrweg-und Recyclingsysteme für ausgewählte Getränkeverpackungen aus Nachhaltigkeitssicht.“ http://www. duh. de/uploads/media/PwC-Studie_Deutsch-Lesever sion_01. pdf , 2012.

[6] NABU, 2021, “Lebensmittelverpackung im Vergleich – NABU zeigt Umweltbelastungen verschiedener Materialien”, https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/ressourcenschonung/einzelhandel-und-umwelt/nachhaltigkeit/30684.html , abgerufen am 19.06.2023

[7] (Ellen MacArthur Stiftung, World Economic Forum. „“The new plastics economy rethinking the future of plastics.“” Vol. 36. 2016.; zur Gegenprüfung von: British Plastic Federation: https://www.bpf.co.uk/press/Oil_Consumption.aspx , 2018)

[8] Umweltbundesamt Deutschland, 2023, “Energieverbrauch nach Energieträgern und Sektoren”,
https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/energieverbrauch-nach-energietraegern-sektoren#allgemeine-entwicklung-und-einflussfaktoren , abgerufen am 19.06.2023

[9] Österreichisches Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie…,  “Energie in Österreich 2022 – Zahlen, Daten, Fakten”, 2021

[10] Hertwich, Edgar G. „Increased carbon footprint of materials production driven by rise in investments.“ Nature Geoscience14.3, Extended Data Fig. 1 , (2021): 151-155.

[11] Bioökonomie BW, 2019, “Die Alternative Biokunststoff”, https://www.biooekonomie-bw.de/fachbeitrag/dossier/die-alternative-biokunststoff , abgerufen am 20.06.2023

[12] Umweltbundesamt, 2020,  “Biobasierte und biologisch abbaubare Kunststoffe”, https://www.umweltbundesamt.de/biobasierte-biologisch-abbaubare-kunststoffe , abgerufen am 19.06.2023

[13] Ellen MacArthur Stiftung, World Economic Forum. “The new plastics economy rethinking the future of plastics”. Vol. 36. 2016.

[14] OECD (2022), Global Plastics Outlook: Economic Drivers, Environmental Impacts and Policy Options, OECD Publishing, Paris, https://doi.org/10.1787/de747aef-en.